Septemberblau noch gelb

15.09.

ich war innerlich ganz unruhig gestern, das spüre ich noch. Obwohl ich mir beruhigende Musik angemacht hatte. Die Unruhe ist eine gute Bekannte. Sie macht mutig und treibt mich voran. Am Ende des gestrigen Tages ahnte ich aber, dass ich etwas anderes brauche für mein neues Bild auf der Staffelei. Jetzt schaue ich mir an, was gestern entstanden ist. Parallel entstanden gestern drei kleine Arbeiten. Eine davon hat viel Poesie, sie erinnert mich an eine Arbeit von Marc Chagall, die ich sehr mag. Wie treffsicher die beiläufigen Arbeiten doch oft sind…

Marc Chagall, Komposition mit Ziege, 1917

Und das Bild auf der Staffelei? Ist es fertig? Nein. Mir gefallen die feinen Abstufungen und Grenzen zwischen verschiedenen Farbtönen, die sind spannend. Die möchte ich verstärken und mehr davon malen, ohne dass die anderen verschwinden. Auf einer kleinen Leinwand ist mir gestern etwas gut gelungen, was mir auf der großen gefallen würde. Für all das brauche ich heute Geduld und Präzision. Das Bild aus der Nacht verändert sich, macht sich selbständig und wird etwas ganz anderes, eigenes…

Zwischenergebnis heute Nachmittag

Ich stelle fest, dass mein Handy die Farben nicht ablichten kann…

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1 Kommentar zu „Septemberblau noch gelb“

  1. 2.
    15.09. …vom Kurs abkommen? Sich verzetteln? Oder merken, es nicht noch die Zeit für den neuen Weg, da liegt noch was Altes, das ich nicht komplett mitnehmen will. Ich brauche leichtes Gepäck. Das was ich mitnehmen muss, weil ich es brauche, wird dann schon in der richtigen Menge in meinem Rucksack bleiben oder dort landen…Was machen andere, wie machen es andere? Mal den Meistern zuhören, natürlich, aber Hallo. Wer käme denn auf die Idee, ich könnte oder wollte den Meister perfekt kopieren, das Erste viel zu schwierig bis unmöglich, das Zweite – wozu? Natürlich lerne ich bei den Meistern, bei wem denn sonst. Ich meide doch nicht die Sonne, weil ich lieber unter einer selbstgebastelten Wärmequelle liege. Ich kann systematisch von ihnen lernen und auch situativ, bitte sehr. Aber nicht von ihnen lernen, gar sie nicht zu kennen, wäre ignorant und unprofessionell. Dazu das kleine Lied von Herman van Veen „Alles, was ich hab“ https://www.youtube.com/watch?v=TilsnA-SqM0

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