Strandbyen Havn

25.03.2021

Die Sonne ist an manchen Tagen schon richtig warm, wenn ich am Morgen zum Hafen und zum Strand gehe. Ich liebe die raue Stimmung unten in dem keinen Hafen. Die kleinen streng zweckbestimmten Hütten der Fischer, die jetzt im zeitigen Frühjahr kaum genutzt werden, mag ich besonders. Was macht ihre Schönheit aus? Ihre Schmucklosigkeit? Sieht man, dass sie gebraucht und geliebt werden? Oder ist es Romantik? Neulich war es schon warm genug, um hier zu sitzen und zu skizzieren. Ich sehe die Hütten und die leuchtenden Kugeln, die an Land zwischen den Bäumen hängend wie Fremde wirken. Zwischen den gedeckten Farben der Hütten und den noch blattlosen Bäumen scheinen sie ungeduldig auf Arbeit zu warten. Ein leichter Hauch von verrottetem Tang und Fisch liegt über allem. Fast alle Boote liegen noch an Land. Für mich gibt es hier einen ganzen Sack voller Anregungen. Die Hütten und die Kugeln sind meine ersten Ziele. In der kleinen Galerie unten seht ihr meine ersten Skizzen vor Ort und die weiteren Entwürfe, die am Schreibtisch entstanden sind.

Die Fischerkugeln haben es mir besonders angetan! Ich suche nach einer überzeugenden Darstellungsart. Die Unruhe und das scheinbare Warten sollen in meinem Bild sichtbar werden.
Ach, wäre mein Atelier doch endlich benutzbar. Es wird nicht mehr lange dauern. So lange erfreue ich mich mit einer Illusion, die ich mit Photoshop spielen konnte.

Nachrichten aus dem Atelier

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