Ausstellungen 2014 bis 2017

EA= Einzelausstellung, GA= Gruppenausstellung

2017

11.08. bis  08.10.2017 GalerieN
Walter Ehrlich, Wunstorf, Objekte und
Hilda Kieseritzky, Nienburg, Grafische Malerei
Vernissage Freitag,   11.08. um 19h
GalerieN Nienburg, Leinstraße 6
Öffnungszeiten: Sa 11 – 14 Uhr, So 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

13.10. bis 03.12.2017 GalerieN
GA Metamorphose Projektausstellung
Vernissage Freitag,  13.10. um 19h
GalerieN Nienburg, Leinstraße 6
Öffnungszeiten: Sa 11 – 14 Uhr, So 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

10.12. bis Februar 2018: GalerieN
GA wir wir wir
GalerieN Nienburg, Leinstraße 6
Öffnungszeiten: Sa 11 – 14 Uhr, So 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

(Stand Januar 2017)

2016

11.12. 2016. bis 15.01. 2017 WIR-WIR-WIR
GA Mitglieder der GalerieN
GalerieN

2015

29.11. 2015. bis 10.1. 2016 WIR-WIR-WIR
GA Mitglieder der GalerieN
GalerieN

7.11. bis 6.12. 2015 29. Verdener Kunstbörse
GA
Verleihung des Publikumspreises für den „Mantel der Erinnerung“
Rathaus Verden/Aller, Ritterstraße 10

5.11. bis 27.11. 2015 DIALOG
Dagmar Winkler und Hilda Kieseritzky
Kreissparkasse Syke

20.9. bis 31.10. 2015 Wort wird Bild
GA
St. Martin Kirche zu Nienburg

4.9. bis 11.10. 2015 Zeit – von der Unendlichkeit und dem Augenblick
GA Projektausstellung
GalerieN

11.7. bis 12.7. 2015 Heiligenloher Rundgang
GA Kunst in der Provinz – Atelier Birkenhof

31.05. – 28.06. 2015 Spiegelungen am Schloss Hoya
GA Haltenhof & Hornemann – Fotografie,  Reusch-Klinkenberg – Skulptur, Hecking-Kühl, Kieseritzky – Malerei & Textil, Moser – Malerei, Petschat – Malerei.
Schloss Hoya

22.5. bis 21.6. 2015 5 Künstler – 5 Positionen:
GA Christine Früchtenicht-Wydora, Bea Garding-Schubert, Hilda Kieseritzky, Elke Rohlfing-Stuve und Jochen Ruopp
GalerieN

4.3. bis 31.3.2015 „Vernetzt“,
GA Mitglieder 15art15
Wassermühle Barrien

2014

2.12.14 bis 25.1.15 Verleihung Kunstpreis 2014, 1. Preis
GA Mitglieder Kunst in der Provinz
Kreismuseum Syke

Ausschnitt aus der Laudation zum Kunstpreis 2014:

„Außer Kontrolle“ lautete das Thema unseres diesjährigen Kunstpreiswettbewerbs, an dem sich 50 Mitglieder unseres Vereins beteiligten. Am 30. November wurden in einem Festakt im Kreismuseum Syke die Preisträgerinnen Dagmar Winkler aus Syke und Hilda Kieseritzky aus Nienburg bekannt gegeben, deren Arbeiten zuvor von einer unabhängigen Jury als Sieger des Kunstpreises ausgewählt worden waren.
Die Kunstpreis-Verleihung war der Höhepunkt des künstlerischen Jahres 2014 und wurde mit über 100 Mitgliedern unseres Vereins sowie vielen Gästen in behaglicher Atmosphäre gefeiert. – Die Ausstellung aller 50 eingereichten Werke ist im Kreismuseum in Syke noch bis zum 25. Januar 2015 zu sehen.

(…)Die grafische Arbeit von Hilda Kieseritzky zeigt bereits beim allerersten Hinschauen, dass hier etwas außer Kontrolle geraten ist. Unzählige kleine Striche sind konzentriert und akribisch genau senkrecht Reihe für Reihe geordnet nebeneinander gesetzt. Man hat zunächst den Eindruck einer meditativen Konzentration. Diese Konzentration verändert sich jedoch zusehends: die kleinen geordneten Striche bleiben nicht alle stehen, sie kippen halb oder ganz, sie halten zwar erst noch die Linien ein, aber schließlich löst sich alles in einem scheinbaren Chaos auf. Aber im Chaos steckt eine höhere Ordnung. Die Anordnungen lösen sich zwar auf, jedoch innerhalb der Auflösung sind sie wieder konzentriert.
Hilda Kieseritzky versteht es, bis zum Moment des scheinbaren Chaos durch die graphische Form eine optische Spannung aufzubauen. Die Striche tanzen mehr und mehr aus der Reihe. Andeutungsweise formieren sich einige von ihnen dann und wann zu einzelnen Buchstaben. Es ist wohl kein Freudentanz, denn der Betrachter meint ab und zu das gestrichelte rebellierende Wort NEIN in den Reihen wahrzunehmen. Durch dieses stilistische Element baut sich mehr und mehr Spannung auf, bis schließlich „der Ballon platzt“.

Im Werk von Hilda Kieseritzky sind die Wirkfaktoren ästhetischer Qualität offensichtlich. Ihr gelingt es, ihr Anliegen und ihre Information durch das ästhetische Ausdrucksmittel der Linien in konzentrierter Form sehenswert und interessant zu machen. Sie führt den Betrachter über die Ästhetik der Form zum Erleben des Inhaltes.
Das hat die Jury überzeugt.

 

Schreibe einen Kommentar